So setzt du Blumenzwiebeln richtig

Damit es im Frühjahr so schnell wie möglich wieder blüht, müssen die gärtnerischen Frühlingsvorbereitungen rechtzeitig getroffen werden. Dies bedeutet, sich mit den Blumenzwiebeln auseinanderzusetzen. Um es auch richtig zu leisten, müssen einige wichtige Punkte beachtet werden. Diese reichen von der Auswahl der Blumenzwiebeln bis hin zum richtigen Stecken der Zwiebeln sowie der Auswahl des richtigen Zeitpunkts dafür.

Bei der Auswahl der Blumenzwiebeln kommt es auf die Größe an

Kleinere Blumenzwiebeln sind in der Regel auch günstiger im Anschaffungspreis. Ob sich dies jedoch im Endeffekt wirklich auszahlt, bleibt anzuzweifeln. Denn je größer die Blumenzwiebel ist, desto üppiger fällt die Blüte aus. Daher wird empfohlen, lieber zu größeren Blumenzwiebeln zu greifen. Daneben ist es bei der Auswahl wichtig, darauf zu achten, dass die Blumenzwiebel sich nicht weich oder gar matschig anfühlt. Daneben dürfen die Blumenzwiebel keine Schimmelspuren aufweisen und keine grünen Austriebe vorweisen.

Der richtige Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt für das Setzen der Blumenzwiebeln kann nicht auf den Tag genau bestimmt werden. Generell gilt der Oktober bis zur Mitte November als der beste Zeitpunkt für das Setzen der Zwiebeln. Schließlich gehören diese vor dem ersten Frost in den Boden. Schließlich ist es sehr anstrengend, eine Blumenzwiebel unter die gefrorene Erde zu bringen. Es ist wichtig, dass die gekauften Zwiebeln so bald wie möglich nach deren Anschaffung gesetzt werden. Denn ihre Lagerung ist nicht gerade durchführbar. Je länger mit dem Setzen gewartet wird, desto mehr leidet die Qualität der Blumenzwiebeln darunter.

Das richtige Stecken von Blumenzwiebeln

Zunächst gilt es einmal, den richtigen Standort für die künftige Blütenpracht auszusuchen. Dies hängt meist von den eigenen Vorlieben ab. Während manche Gärtner die Zwiebeln in einen Pflanzenkübel unterbringen, kommen bei den anderen die Blumenzwiebeln direkt in das Blumenbeet. Bei der Bestimmung des Standortes ist es wichtig, dass keine Staunässe entsteht, da die Blumenzwiebeln sonst der Fäulnis ausgesetzt sind. Als ideal gelten dagegen sandige und durchlässige Böden.

Wer einen naturnahen Look im Garten bevorzugt, wirft eine Handvoll Zwiebeln einfach ins Gras und setzt diese dort ein, wo diese gefallen sind. Wer eher ein ordentliches Aussehen mag, steckt diese in einer Reihe nebeneinander ein.
Wer die Blumenzwiebeln nicht im lockeren Beet, sondern auf der Wiese pflanzt, braucht einen Spaten.

Die Pflanzentiefe hängt von der Größe der Blumenzwiebel ab. Man setzt die Zwiebel etwa doppelt so tief ein, wie hoch diese ist. Wer etwas Sand zur Verfügung hat, kann dieses in dünner Schicht mit in das Pflanzenloch als Drainage dazugeben. Die Zwiebel wird mit der Spitze nach oben in die Erde gelegt, wieder zugedeckt und gut angedrückt. Ist der Boden zu trocken, kann nach dem Einpflanzen die Stelle einfach angegossen werden. Zwischen den einzelnen Knollen sollten etwa fünf bis acht Zentimeter frei bleiben.

In meinen vergangenen Beiträgen findest du tolle Informationen zu dem perfekten Wintergarten, den Gartentrends für das Jahr 2018, coolen Pflanzenkübeln und Paravents als Sichtschutz. Viel Spaß beim Lesen 🙂