Ein vertikaler Garten

Die hängenden Gärten, die damals Babylon geschmückt haben, werden in der heutigen Zeit immer mehr dazu genutzt, den eigenen Balkon zu schmücken. Denn die Vorzüge solcher Gärten sind vielfältig. Einerseits stellen sie die optimale Möglichkeit dar, den begrenzten Raum des Balkons auszunutzen und andererseits selbst Gemüse vertikal anzubauen.

Die Vorteile eines vertikalen Gartens

Ein kleiner Balkon bedeutet nicht, dass man keinen Raum dazu hat, Blumen und sogar Gemüse anzupflanzen. Denn dazu eignet sich nicht nur der Boden an, sondern auch die Wand. Durch einen vertikalen, entlang einer senkrechten Linie ausgerichteten Garten wird die Möglichkeit gegeben, die Pflanzen von oben nach unten an die Wand zu platzieren. Somit können die Pflanzen sowohl an der Hauswand als auch an der Balkonbrüstung bis hin zum Boden angepflanzt werden. Auf diese Weise wird das Balkon in ein richtiges Blumenmeer verwandelt.

Die optimale Nutzung der Fläche durch den vertikalen Garten

Um einen vertikalen Garten anzubauen bedient man sich des Stapelsystems. Um den vorliegenden Raum optimal nutzen zu können, sollten runde Blumentöpfe gemieden werden. Denn diese lassen sich kaum platzsparend nebeneinander oder übereinander anbringen.

Handelt es sich bei den ausgewählten Pflanzen um keine allzu ausladende Exemplare, reicht ein Topf vollkommen aus. Dieser muss nicht allzu tief sein. Zwar kann man sich bei seinem vertikalen Garten auf Blumen beschränken, doch durch den Anbau von Gemüse bekommt man dazu einen wirklich nützlichen Garten. Durch den Gebrauch von Pflanzen, die nicht allzugroß sind und durch die Ernte Platz wieder freimachen, lässt sich ein vertikalen Gemüsegarten problemlos einrichten. Egal ob Kräuter, Salate oder Karotten – mit dem vertikalen Gemüsegarten ist alles möglich.

Die vielfältigen Möglichkeiten des vertikalen Gartens

Es gibt einige Möglichkeiten, den vertikalen Garten auf dem Balkon zu errichten. So zum Beispiel durch ein Metallgitter, den Setzkasten, die Pflanzensäule, durch Blumenkasten-Bauklötzchen oder durch ein Holzgerüst.

Das Metallgitter

Durch das Anbringen einer Gitterkonstruktion aus Metall an der Wand lässt sich problemlos ein vertikaler Garten zaubern. Durch die Anwendung von zwei Schrauben und Dübel wird einfach die Metallkonstruktion, ähnlich einem Rankgitter, an die Wand angebracht. Mit Hilfe einer Schlaufe lassen sich die Blumentöpfe problemlos an das Gitter anbringen. Das Metallgitter kann sowohl für den Anbau von Kräutern, Zwiebeln, Knoblauch, Blumen oder selbst für den Anbau von einem Salatkopf verwendet werden.

Der Setzkasten

Der Setzkasten stellt ein Wandelement dar, welches fertig gekauft werden kann und an die Wand angebracht werden kann. Es weist größere und kleinere quadratische Aussparungen vor, wobei die Erde mit vorgelagerten Vlieselementen gesichert ist. Dadurch kann die Erde nicht heraus fallen und es können Pflanzen mit kleinen Wurzelballen problemlos hinein gesetzt werden. Der Setzkasten ist ideal für den Anbau von Kräutern.

Die Pflanzensäule

Die Pflanzensäule kann sowohl in runder als auch in eckiger Form ergattert werden. Diese wird einfach auf den Balkonboden gesetzt. In die Öffnungen der Pflanzensäule wird die Erde gefüllt und die Pflanzen werden hinein gesetzt. Die Pflanzensäule gibt es in verschiedenen Größen.

Die Blumenkasten-Bauklötzchen

In diesem Fall werden die Blumenkästen durch ein Bauklötzchen-System an die Wand angebracht. Dabei werden die Kästen nicht nebeneinander gestellt, sondern immer die Breite eines Kastens ausgelassen, sodass in der nächsten Reihe ein Blumenkasten in die Lücke gesetzt wird. Auf diese Weise entsteht eine Mauer. Damit nichts umfallen kann, sollten die Kästen idealerweise miteinander verbunden sein.

Das Holzgerüst

Das Holzgerüst wird wie das Metallgerüst an die Wand angebracht und anschließend die Blumenkästen daran befestigt. Um das Gerüst zu bauen, sind lediglich senkrechte Balken nötig, welche in die Wand verankert werden. Die Blumentöpfe können durch Metallgestelle eingehängt oder direkt an die Balken montiert werden. Daneben ist es möglich, die Blumentöpfe durch die Verwendung von Haken einzuhängen. So können sowohl größere, als auch kleinere Blumentöpfe problemlos Platz finden.

Beachtenswertes beim vertikalen Gärtnern

Beim vertikalen Gärtnern sollten paar Punkte beachtet werden:

  • Durch die Erde und die Pflanzen werden die selbstgebauten  Konstruktionen sehr schwer. Daher sollten diese fest in die Wand verankert sein.
  • Die Blumentöpfe sollten, wenn möglich, vor Wind und Wetter geschützt an die Wand angebracht werden. Denn durch die größere Angriffsfläche sind sie anfälliger.  Idee für tolle Blumentöpfe findest du in diesem Beitrag von mir.
  • Eigenkonstruktionen aus Holz sollten imprägniert werden, damit sie nicht faulen und länger halten. Zudem sollte die Erde nie direkt in die Holzkübeln eingefüllt werden, sonder immer über eine Schutzschicht über dem Holz.
  • Elemente, welche nicht winterfest sind, sollten vor dem Frost ins Innere des Hauses verlegt werden.

Die perfekten Gartenmöbel

Der Frühling lockt uns alle an die frische Luft. Um diese auch richtig genießen zu können, sollten Gartenbesitzer die richtige Ausstattung für ihren Garten besitzen. Denn erst die richtigen Gartenmöbel sorgen für die perfekte Atmosphäre im Garten. Auch wenn ich hier auf dem Blog schon über die Gartentrends 2018 geschrieben habe, fasse ich heute nochmal die verschiedenen Arten an Gartenmöbeln zusammen für euch.

Moderne Gartenmöbel

Durch den Einsatz moderner Gartenmöbel kann der Garten richtig schön und gemütlich gestaltet werden. Doch hochwertige Tische und Stühle sowie designische Loungemöbel sind meist teuer. Daher sind diese meist auch pflegeleicht und halten zudem sehr lange. Bei der Auswahl des Materials liegen sowohl Holz und Polyrattan, als auch Kunststoff, Aluminium und Edelstahl zur Verfügung. Welches dieser Materialien jedoch am besten ausgewählt werden soll, ist nicht leicht zu beantworten. Denn jedes dieser Materialien besitzt seine Vorteile.

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz sorgen für eine besonders gemütliche Atmosphäre. Diese lassen sich gut mit Holzterrassen kombinieren und sorgen für eine naturnahe Optik des Gartens, zudem es sich um ein Naturprodukt handelt. Daneben ist Holz sehr flexibel, sodass es präzise verarbeitet werden kann und Gartenmöbel hergestellt werden können, welche abwechslungsreiche Formen und Verzierungen aufweisen.

Gartenmöbel aus Holz weisen eine lange Haltbarkeit auf und sind qualitativ wirklich hochwertig. Insbesondere dann, wenn diese mit anderen Materialien, wie Aluminium oder Edelstahl kombiniert sind. Doch der Besitzer solcher Gartenmöbel muss immer ausreichend freien Raum im Inneren zur Verfügung haben, um diese bei Kälte und Nässe zu lagern. Dies liegt daran, dass solche Möbel pflegeintensiv sind, selbst wenn sie mit einer Holzlasur überzogen sind. Bei der Auswahl von Gartenmöbel aus Holz ist es ratsam, welche aus Hartholz auszuwählen. Denn Hartholz ist resistent gegen Nässe und Fäulnis. Außerdem ist es unempfindlich gegen UV-Strahlungen.

Gartenmöbel aus Polyrattan

Gartenmöbel aus Polyrattan liegen voll im Trend.Denn dank hochwertigem Kunststoff, aus dem diese hergestellt werden, sind solche Möbel sehr robust und pflegeleicht. Selbst Sonnenstrahlen und Nässe können ihnen nichts anhaben.
Der Nachteil dieser Gartenmöbel liegt in deren Anschaffungspreis, welcher sehr hoch ist, sowie in deren großem Gewicht. Über den Winter sollten diese Gartenmöbel ebenfalls im Trockenen geschützt untergebracht werden, da sie keinen Frost mögen.

Gartenmöbel aus Aluminium

Bei Aluminium handelt es sich um einen leichten Werkstoff. Daher eignet sich dieser hervorragend für Gestellkonstruktionen für Gartentische und Gartenstühle. Zudem stellen Gartenmöbel aus Aluminium eine gute Alternative zu den anderen Materialien dar, da diese im Vergleich zu diesen preiswerter sind. Zudem sind solche Möbel gegen Frost, Feuchtigkeit und Hitze unempfindlich. Denn durch den Aufenthalt im Außenbereich entsteht bei solchen Möbeln eine Oxschicht, welche dieses Material wetterresistent macht. Zudem sind diese Möbel sehr pflegeleicht. Die Handhabung solcher Gartenmöbel ist besonders angenehm aufgrund ihres geringen Gewichts.

Gartenmöbel aus Kunststoff

Gartenmöbel aus Kunststoff sind sehr leicht und können problemlos transportiert werden. In den meisten Fällen lassen sich solche Möbel einfach zusammenklappen oder stapeln, sodass man kaum Platz für sie über den Winter benötigt.

Ein weiterer Vorteil der Gartenmöbel aus Kunststoff ist die Tatsache, dass es sich beim Kunststoff um ein flexibles Material handelt, sodass die Modell- und Farbauswahl sehr groß ist. Solche Gartenmöbel sind sehr pflegeleicht und weisen eine hohe Haltbarkeit auf. Und selbst wenn sie länger im Draußen stehen und Nässe ausgesetzt sind, wirken sie nach dem Abwischen immer wie neu.

Der Nachteil dieser Gartenmöbel liegt in derer Optik, welche im Vergleich zu den Gartenmöbeln aus Holz oder Polyrattan etwas künstlich wirkt. Zudem kann es passieren, dass die Möbel im Winter leicht zerbrechen oder das Material spröde wird.

Gartenmöbel aus Edelstahl

Die Gartenmöbel aus Edelstahl besitzen eine unvergleichbare edle und moderne Optik, weshalb sie sehr beliebt sind. Daneben sind sie pflegeleicht und gegen Witterungen ausgeprägt robust. Beim Kauf solcher Gartenmöbel sollte darauf geachtet werden, dass diese gebürstet sind. Denn dadurch ist die Oberfläche der Möbel weniger schmutzanfällig. Ansonsten ist das Material Edelstahl rostfrei und weist eine hervorragende Langlebigkeit auf.

Lest in meinem letzten Beitrag alles über den Paravent als Sichtschutz und welche Varianten es von ihm gibt, sodass er stets passend zum Rest der Gartenmöbel gewählt werden kann.